|
Mit den „Badener Integrationsgesprächen“ starten die Caritas der Erzdiözese
Wien, die Stadt Baden und der Verein „Menschen.Leben“ am 27. Jänner unter
dem Titel „Zusammen reden“ eine Diskussionsreihe für Bürgerinnen und Bürger.
Mit der Diskussionsreihe soll ein Beitrag zum Gelingen von Integration
geleistet werden. Zentrales Thema am ersten Abend (20 Uhr im
Beratungszentrum „Blitz“, Goethegasse 12-14, Baden) ist die Jugend. Unter
der Moderation von Tülay Tuncel (Wiener Integrationskonferenz) diskutieren
der Soziologe Kenan Güngör, Mario David vom Verein „Menschen.Leben“ und Anna
Prost vom Interkulturellen Mädchenzentrum der Caritas der Erzdiözese Wien.
In fünf Themenabenden werden sich Repräsentanten unterschiedlichster
Organisationen intensiv mit dem Thema Integration auseinandersetzen;
zugleich werden die Bewohner der Kurstadt eingeladen, sich über die
konkrete Situation in Baden „zusammenzureden“. Dabei geht es darum,
Barrieren und Chancen von Integration in ganz konkreten Feldern zu
debattieren. Auf dem Programm stehen Diskussionsabende zu den Themen Jugend,
Geschlechterverhältnisse, Nation/Nationalität, Religion und Bildung
(detailliertes Programm unter www.zusammenreden.net/baden).
„Integration muss gelebt werden, nur dann kann sie funktionieren. Und das
versuchen wir als Caritas mit der Initiative ‚Zusammen reden‘. Integration
ist ein Querschnitt-Thema, bei dem Bildung, Arbeit, Religion,
Geschlechterverhältnisse, Wirtschaft und Soziales stets mitzudenken sind“,
so Caritas-Projektleiterin Mary Kreutzer.
Der für Integration zuständige Gemeinderat Ferdinand Türtscher sieht die
Badener Integrationsgespräche 2010 als „nächsten Schritt in eine Zukunft, in
der ‚miteinander reden - gut zusammenleben‘ selbstverständlich ist.“
(Informationen: Julia Eisinger, Caritas der Erzdiözese Wien, Tel.:
01/878.12/223 oder 0664/829.44.11).
(red)
|