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An positiven Aspekten ihres Berufes nennen die Pfarrer u.a. „Menschen an
Lebensübergängen begleiten“ (86 Prozent), Verkündigung des Evangeliums (84
Prozent), Eintreten für Frieden und Versöhnung (73 Prozent). Deutlich
weniger wollen sich zu „Miss-Ständen in Gesellschaft und Kirche prophetisch
äußern“ (46 Prozent).
Insbesondere wollen die Pfarrer Seelsorger „an der Seite der Menschen“ sein
(93 Prozent), Vorsteher bei der Feier der Sakramente (77 Prozent), Förderer
der Mitarbeit in der Gemeinde (78 Prozent). Was die Pfarrer nicht sein
wollen, stellte sich aber bei der ORF-Umfrage – die von em. Prof. Paul
Zulehner koordiniert wurde –ebenso deutlich heraus: Nur sieben Prozent
wollen Leiter eines „pastoralen Großraums“ sein. Aber viele rechnen damit,
dass das in Österreich in den nächsten zehn Jahren vermehrt das Schicksal
der Pfarrer sein wird. Viele Pfarrer fürchten diesen Rollenwandel, sie
wollen – so Prof. Zulehner – offensichtlich keine Manager werden. Dem
Satz „Im Zuge des Priestermangels wird den Pfarrern zu viel Arbeit
aufgelastet“, würden daher auch 75 Prozent der Befragten zustimmen.
(red)
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