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Wien, 08.07.10 (PEW) Ein kostbares kirchliches Kulturgut aus der
Wiener Innenstadt wird gerettet: In der Michaeler-Gruft liegen 250
kulturhistorisch bedeutsame Holz- und Metallsärge aus der Zeit der
Renaissance und des Barock, bei denen der Zahn der Zeit unübersehbar seine
Spuren hinterlassen hat. Um die Särge vor dem drohenden Verfall zu retten,
werden jetzt die notwendigen Restaurierungsarbeiten eingeleitet: Im Rahmen
eines Mediengesprächs am Montag, 12. Juli, werden einige dieser Kunstwerke
des „Glaubens an ein Leben nach dem Tod“ präsentiert und im Anschluss daran
in einem eigens konstruierten Kühlwagen in die Restaurierungswerkstätte
abtransportiert. Die Objekte aus der Michaeler-Gruft sind nördlich der Alpen
das bedeutendste Beispiel dieser für den mediterranen Barock symptomatischen
künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Todes.
Das Mediengespräch mit
• Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny
• Friedrich Dahm, Bundesdenkmalamt und Landeskonservator
Wien
• Pater Peter van Meijl SDS, Pfarrer von St. Michael
• Elena Holzhausen, Diözesankonservatorin der Erzdiözese
Wien
findet am 12. Juli um 10.30 Uhr statt.
Ort: Michaelerkirche, Refektorium
Die Redaktionen sind herzlich eingeladen, Vertreter/innen zu diesem
Mediengespräch zu entsenden. Achtung: Erstmals können die Särge im Rahmen
des Mediengesprächs fotografiert werden!
Rückfragehinweis:
Prof. Erich Leitenberger
Mediensprecher Erzdiözese Wien
Tel. 51 552-3555
e.leitenberger@edw.or.at
Dr. Renate Rapf
Mediensprecherin StR Andreas Mailath-Pokorny
Tel. 4000-81175
renate.rapf@wien.gv.at
(red)
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